Feuerwehrseelsorge in der frewilligen Feuerwehr
Die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr kann sehr abwechslungsreich und spannend sein. Das kann manchmal positive Gefühle in einem aufkommen lassen, weil z.B. einem Menschen geholfen werden konnte. Aber die Tätigkeiten in der Freiwilligen Feuerwehr können auch ihre Schattenseiten haben.
Es kommen immer wieder Einsätze auf unsere Kameradinnen und Kammeraden zu, die sehr belastend sind. Wir haben in verschiedenen Situationen mit in Not geratenen, verletzten oder toten Menschen zu tun. Oder einfach mit Situationen, die einen auch auf Grund einer Kleinigkeit "aus dem Leben reißen" können.

In beruflichen Rettungsorganisationen ist es schon seit Jahren üblig, teilweise sogar vorgeschrieben, dass Mitarbeiter helfender Berufe, wie Beispielsweise: Rettungsassistenten, Berufsfeuerwehrmänner usw. Hilfe von Seelsorgern, Supervisoren oder psychologischem Fachpersonal zur Verfügung steht, um belastende Einsätze oder Situationen verarbeiten zu können.
Aber worin besteht denn der Unterschied zwischen der freiwilligen Arbeit in einer Feuerwehr und der beruflichen? Sicherlich nicht in dem Erlebten und Gesehenen.

Ein langjähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Bordesholm ist Wolfgang Peiker, Notfallseelsorger und Feuerwehrseelsorger. Er steht unseren Kameraden jederzeit zur Verfügung, wenn Bedarf an Gesprächen ist oder einfach jemand zum zuhören benötigt wird.
Mit seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Seelsorge steht er nicht nur der Feuerwehr Bordesholm zur Seite, sondern allen Feuerwehren im Kreisgebiet und auch Angehörigen und Verwandten von Personen, mit denen wir in Einsätzen zu tun haben.